Tomaten ziehen, Kürbisse ernten, Himbeeren naschen … Für Kinder ist der Garten das Reich der sinnlichen Genüsse. Eine Möhre, direkt aus dem Boden ziehen, abreiben und kauen, den erdigen Geschmack im Gaumen. Gepflückte Beeren naschen, den sauren Saft auf den Lippen, Kräuter riechen und schmecken und nach Kartoffeln wühlen.
Einen Garten als Kind kennenzulernen, ist der beste Lehrmeister, wenn es darum geht, den Umgang mit unserer Nahrung und unserer Natur zu erlernen. Die unmittelbare Erfahrung eigene Lebensmittel zu erzeugen, mit all den körperlichen Anstrengungen und auch mal Rückschlägen, lehrt uns konkret, diese zu schätzen und unsere natürliche Grundlage zu achten.
Gleichzeitig lädt uns ein Garten dazu ein, Kindern die Zusammenhänge in der Natur, wie z.B. die Bedeutung der Bestäubung oder des Nährstoffkreislaufes begreifbar zu machen. Darüber hinaus fördert er sinnliche Erfahrung, Motorik und Gesundheit und macht auch einfach viel Spaß. Je bunter ein Garten ist, umso spannender wird er. Insbesondere auch dann, wenn sich Schmetterlinge, Wildbienen und viele andere Tiere einfinden. Es ist schön zu erleben, wie Kinder darüber staunen können.
Welches Saatgut eignet sich für die Nachzucht und wie kann ich es gemeinsam mit Kindern gewinnen? Wie wird geerntet und gepflegt? Welche Pflanzen vertragen sich gut nebeneinander und welche mögen sich gar nicht? Wie lebendig ist ein gesunder Boden und was muss ich dafür alles tun?
Die TeilnehmerInnen werden die unterschiedlichen Arbeitsschritte in der Praxis selbst ausprobieren und erlernen. Gleichzeitig werden Ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie diese Techniken mit Kindern umsetzten können und worauf sie dabei achten müssen.

Ziele / Schwerpunkte:

Anlegen eines Gartens mit Kindern
Grundlagen
Richtige Bodenbearbeitung,
Anzucht: Säen, Pikieren, Stecklinge schneiden, Vermehrung von Stauden
Kompost und Düngung
Ideenkiste für Kinder. Welche Erfahrungsräume öffnen sich für sie.
Beitrag zum Naturschutz