Die Physiker

von Friedrich Dürrenmatt

„Eine Geschichte ist dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.“

Diesem Satz von Friedrich Dürrenmatt folgt der Handlungsverlauf seines Theaterstücks „Die Physiker“ mit unerbittlicher Konsequenz. In dieser tiefschwarzen Komödie geht es um die Gefahren des wissenschaftlichen Fortschritts und um die Frage, wie sich die Wissenschaftler angesichts dieser Gefahren ethisch richtig verhalten können. Obwohl schon vor 55 Jahren vor dem Hintergrund des atomaren Wettrüstens geschrieben, wirkt das Stück beklemmend aktuell angesichts der kriegerischen Drohungen, mit der atombewaffnete Staatsführer wie Kim Jong Un und Donald Trump sich gegenseitig überziehen. Die Welt wird zum Irrenhaus, und auch die Flucht in ein Irrenhaus kann die Katastrophe am Ende nicht verhindern.

Dies ist bereits das zweite Stück aus der Feder von Friedrich Dürrenmatt, welches sich die überwiegend aus SeniorInnen bestehende Theatergruppe „Stadt ¼ Theater Pennenfeld“ vornimmt. Bereits 2016 spielten sie mit großem Erfolg „ Der Besuch der alten Dame“ in verschiedenen Stadtvierteln von Bonn. Auch diesmal gelingt es der Gruppe wieder, die grotesken Momente des Theaterstücks mit viel Komik herauszuarbeiten, so dass trotz des ernsten Inhalts, auch gelacht werden darf.

Präsentiert vom:
Stadt 1/4 Theater Pennenfeld

Es spielen: Alois Schäfer, Gabriele von Camen, Thomas Voggenreiter, Hadewig Steffen, Bruni Stroh, Kerstin Guske, Beate Fuhrmann, Petra van Groningen, Manuela Brenig, Christine Crott, Albert Brenig, Klaus Wysiatyzki und  Irene Fleischer

Requisiten und Ausstattung: Albert Brenig
Leitung und Regie: Sibylle Drenker-Seredszus

Gefördert durch die Bonner Altenhilfe und der Begegnungsstätte, Bonn Mehlem

GA Bonn

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